Publikationen zu München

U-Bahnhöfe München 1997 - 2010

Dokumentation

Titel U-Bahnhöfe München 1997 - 2010
Untertitel Dokumentation
Autor Landeshauptstadt München 
Jahr 2010
Seiten 50
ISBN-10 0000000174
Kategorie Themen
Suchbegriff U-Bahn 

Der Münchner Norden ist seit mehreren Jahren e n „hot spot" des U-Bahn-Baus: Die Linie U1 West wuchs schon in den vergangenen Jahren mit den Bahnhöfen Georg-Brauchle-Ring und Olympia-Einkaufszentrum um zwei Stationen .veiter in Richtung Norden. Mit der Eröffnung des Bahnhofs Olympia-Einkaufszentrum der Linie U3 Nord sowie des Bahnhofs Oberwiesenfeld 2007 wurde das U-Bahn-Netz weiter ausgebaut. Die etwa 2,2 Kilometer lange Strecke mit dem Kreuzungsbahnhof Olympia-Einkaufszentrum schuf neue Umsteige- und Verbindungsmöglichkeiten. Am Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum endet die Linie U3 Nord jedoch nicht: Die Arbeiten am letzten Bauabschnitt bis zum S-Bahnhof Moosach befinden sich in den „letzten Zügen", und die Vorbereitungen für die feierliche Inbetriebnahme und Eröffnung dieser Linie am 11. Dezember 2010 laufen auf Hochtouren. Über den Bahnhof Moosacher St.-Martins-Platz gelangt man künftig zum Bahnhof Moosach. Den rund zwei Kilometer langen neuen Streckenabschnitt der U3 Nord vom Olympia-Einkaufszentrum bis Moosach werden in Zukunft zirka 40.000 Fahrgäste pro Tag nutzen. Sie erhalten damit nicht nur eine optimale Verkehrsanbindung vom Münchner Norden in Richtung Olympiapark, Schwabing und Innenstadt, sondern auch eine komfortable Umsteigemöglichkeit zur Flughafenlinie S1.

e n „hot spot" des U-Bahn-Baus: Die Linie U1 West wuchs schon in den vergangenen Jahren mit den Bahnhöfen Georg-Brauchle-Ring und Olympia-Einkaufszentrum um zwei Stationen .veiter in Richtung Norden. Mit der Eröffnung des Bahnhofs Olympia-Einkaufszentrum der Linie U3 Nord sowie des Bahnhofs Oberwiesenfeld 2007 wurde das U-Bahn-Netz weiter ausgebaut. Die etwa 2,2 Kilometer lange Strecke mit dem Kreuzungsbahnhof Olympia-Einkaufszentrum schuf neue Umsteige- und Verbindungsmöglichkeiten. Am Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum endet die Linie U3 Nord jedoch nicht: Die Arbeiten am letzten Bauabschnitt bis zum S-Bahnhof Moosach befinden sich in den „letzten Zügen", und die Vorbereitungen für die feierliche Inbetriebnahme und Eröffnung dieser Linie am 11. Dezember 2010 laufen auf Hochtouren. Über den Bahnhof Moosacher St.-Martins-Platz gelangt man künftig zum Bahnhof Moosach. Den rund zwei Kilometer langen neuen Streckenabschnitt der U3 Nord vom Olympia-Einkaufszentrum bis Moosach werden in Zukunft zirka 40.000 Fahrgäste pro Tag nutzen. Sie erhalten damit nicht nur eine optimale Verkehrsanbindung vom Münchner Norden in Richtung Olympiapark, Schwabing und Innenstadt, sondern auch eine
Das U-Bahn-Netz umfasst mit der Fertigstellung der beiden Moosacher Bahnhöfe dann eine Länge von rund 100 Kilometern mit - die vier Kreuzungsbahnhöfe eingeschlossen - 100 Bahnhöfen. Wie richtig und wichtig es war, dass die Stadt den Ausbau der U-Bahn seit ihrer Inbetriebnahme am 19. Oktober 1971 konsequent betreibt, zeigt sich an der Einstellung der Münchnerinnen und Münchner zur U-Bahn: Sie ist besonders beliebt und deshalb auch das am meisten genutzte öffentliche Verkehrsmittel. Bei der U-Bahn nimmt die Zahl der Fahrgäste inzwischen sogar seit sieben Jahren stetig zu. Rund 351 Millionen waren 2009 mit ihr unterwegs, 15 Millionen mehr als noch 2007. Seit meinem Amtsantritt 1993 ist das Münchner U-Bahn-Netz von knapp 65 auf über 100 Kilometer angewachsen. 14 neue Ausbauabschnitte mit mehr als 40 Kilometern Länge und aktuell 32 neuen U-Bahnhöfen werden dann einschließlich der beiden neuen Moosacher U-Bahnhöfe eröffnet sein.

Mit der Inbetriebnahme der beiden Moosacher Bahnhöfe ist die Geschichte des Münchner U-Bahn-Baus noch nicht beendet: In Planung befinden sich derzeit die Verlängerung der U4 vom Arabellapark nach Englschalking und die Verlängerung der U6 vom Klinikum Großhadern nach Martinsried. Verschiedene weitere Optionen werden noch untersucht, so die Verlängerung der U5 vom Laimer Platz nach Pasing. Auch eine zusätzliche U-Bahn-Neubaustrecke zwischen Implerstraße und Münchner Freiheit wäre sinnvoll, um die U-Bahn im Innenstadtbereich zu entlasten.

Die Beliebtheit der Münchner U-Bahn ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass es hierbei schon lange nicht nur um Funktionalität geht. An vielen U-Bahnhöfen ist eine einzigartige sehenswerte Architektur im Untergrund entstanden. Mit dem U-Bahnhof Georg-Brauchle-Ring ging der erste einer neuen Generation von U-Bahnhöfen, bei denen Kunst eine prägende Rolle spielt, in Betrieb; eine Konzeption, die im Rahmen des vom Baureferat betreuten Kunst-am-Bau-Programms der Stadt München entstand. So schaffen die U-Bahnhöfe Orte der Identifikation, die man zwischen den Reisen des Alltags im Gedächtnis behält. Ich bin sicher, dass die vorliegende Broschüre dies eindrucksvoll belegt.

Christian Ude Oberbürgermeister

 




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