Personenverzeichnis

Erich Mühsam

Mühsam Erich
Erich Mühsam
Bildrechte: Bundesarchiv, Bild 146-1981-003-08 / Unknownwikidata:Q4233718 / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 146-1981-003-08, Erich Mühsam, CC BY-SA 3.0 DE

Erich Kurt Mühsam (6. April 1878 in Berlin – 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg) war ein anarchistischer deutscher Schriftsteller, Publizist und Antimilitarist. Als politischer Aktivist war er maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde, aus der er nach fünf Jahren im Rahmen einer Amnestie freikam. In der Weimarer Republik setzte er sich in der Roten Hilfe für die Freilassung politischer Gefangener ein. 

Kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 wurde er von der SA verhaftet und 1934 im KZ Oranienburg nach über 16-monatiger „Schutzhaft“ von SS-Männern ermordet. Er solle sich umbringen, sonst würde das die SS tun. Mühsam sagte in der Nacht vor seinem Tod, er werde sich niemals das Leben nehmen.[12] Die Meldung in der nationalsozialistischen Presse lautete: „Der Jude Erich Mühsam hat sich in der Schutzhaft erhängt“. Seine Mithäftlinge traten später dieser Darstellung entgegen und berichteten von der Ermordung Mühsams im Zimmer des Lagerkommandanten. Die internationale Presse meldete den Tod Mühsams als Mord des Naziregimes.

Ereignisse

06.04.1878 Erich Mühsam wird in Berlin geboren

Berlin * Erich Mühsam wird in Berlin geboren. 

04.08.1914 Erich Mühsam und der Krieg (I)

München * Erich Mühsam schreibt in sein Tagebuch: „Unheimlich grelle, lange sichtbare, in horizontaler Linie verlaufende Blitze. Und es ist Krieg. Alles Fürchterliche ist entfesselt. Seit einer Woche ist die Welt verwandelt. Seit 3 Tagen rasen die Götter. Wie furchtbar sind diese Zeiten! Wie schrecklich nah ist uns allen der Tod!“ 

08.08.1914 Erich Mühsam und der Krieg (II)

München * Erich Mühsam schreibt in sein Tagebuch: „Deutschlands Rüsterei, der unstillbare Ehrgeiz, die Militärhegemonie zu sein, hat das Unglück verschuldet“

13.08.1914 Erich Mühsam und der Krieg (III)

München * Erich Mühsam schreibt in sein Tagebuch: „Wer am meisten Menschen mordet, gewinnt“

15.08.1914 Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

München * Der Schriftsteller Erich Mühsam beklagt sich über den „Simplicissimus“: „Und immer der haltloseste Hurrapatriotismus, in dem sich Ludwig Thoma, der große Spötter, am lautesten jetzt hervortut“

23.08.1914 Erich Mühsam und der Krieg (IV)

München * Erich Mühsam schreibt in sein Tagebuch: „Wo man hinhört: Gefallen, ermordet, gestorben, verschollen, verhaftet, wahnsinnig. Das ist die große erhebende veredelnde Kriegszeit“

11.09.1914 Erich Mühsam und der Krieg (V)

München * Erich Mühsam schreibt in sein Tagebuch: „Es gibt kein Volk und kann keins geben, das zivilisiert genug wäre, um zivilisiert Kriege zu führen. Denn der Krieg selbst ist etwas unzivilisiertes“

24.11.1914 Erich Mühsam und der Krieg (VI)

München * Erich Mühsam schreibt in sein Tagebuch:
„Blut - Blut - Blut. Die ganze Erde ist eine Schlachthalle geworden“

31.12.1914 Erich Mühsam und der Krieg (VII)

München * Erich Mühsam schreibt in sein Tagebuch:
„Der letzte Tag dieses fürchterlichen Jahres. Was aber vor uns liegt, ist grau und schrecklich“

17.06.1916 Erich Mühsam: Das Volk steht auf! - Auftakt der Revolution

München * Über diesen Tag vermerkt der Schriftsteller Erich Mühsam in seinem Tagebuch:

„Das Volk steht auf! Gestern erlebten wir den Auftakt der Revolution.  
[...] In der Tat stand der Marienplatz voll von Leuten, die ich auf 10.000 Personen schätze.  
Johlen und Pfeifen war zunächst das einzige Merkmal der Erregung.
Allmählich hörte man aus den Gruppen heraus lautes Fluchen, Aufklärungen, Anklagen wegen der Not der Nahrungsmittelverteilung, der Massenmörderei.  
[...] Da entdeckte ich plötzlich, dass die Dienerstraße entlang Militär anrücket mit aufgepflanztem Bajonett und sich an der Ostseite des Rathauses aufstellte.  
Eine maßlose Wut brach durch. alles schrie: ‚Pfui! Gemeinheit! - Sauhunde! Blaue Bohnen statt Brot‘“
.  

Benebelt von der Propaganda des Staates und der nationalen Presse hatten die Leute anfangs geglaubt, der Krieg werde bald zu Ende und die Soldaten bis Weihnachten siegreich heimgekehrt sein. 

22.03.1918 Veranstaltungsverbot für Erich Mühsam

München * Die Behörden untersagen Erich Mühsam jede Beteiligung an politischen Veranstaltungen. 

27.04.1918 Für Erich Mühsam wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

München - Traunstein * Da der bayerische Staatsangehörige Erich Mühsam nicht ausgewiesen werden kann, wird für ihn ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet.

Er soll bei der Traunsteiner Handelsbank für 3 Mark täglich Arbeiten eines Lehrlings ausführen. 

31.10.1918 Zwangsaufenthalt für Erich Mühsam und Josef Sontheimer aufgehoben

Berlin - München * Auf Anordnung aus Berlin hebt die Militärverwaltung den Zwangsaufenthalt für Erich Mühsam und Josef Sontheimer in Traunstein auf. 

18.11.1918 Die Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung erscheint

München * Erstmals gibt Erich Mühsam die „Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung“ heraus. 

06.12.1918 Erich Mühsam und seine Gefolgschaft stürmen den Bayerischen Kurier

München * Erich Mühsam und seine Anhänger stürmen am Abend das Verlagshaus des Bayerischen Kuriers, einer stramm konservativen Zeitung und Organ der Bayerischen Volkspartei - BVP.

Erich Mühsam übernimmt persönlich die Redaktion. Die Drucker verbünden sich mit den Besetzern, nachdem sie diesen eine Beteiligung an der Zeitung versprochen haben. 

06.12.1918 Erich Mühsam gegen Wahlen für eine bayerische Nationalversammlung

München * Erich Mühsam spricht sich im Kolosseum vor Soldaten und Zivilisten gegen Wahlen für eine Bayerische Nationalversammlung aus.  

  • Er setzt sich andererseits für die baldige „Verwirklichung eines weitgehenden Sozialismus im kommunistischen Sinn“ ein, 
  • warnt aber zugleich vor „Unordnung und Plünderung“
07.12.1918 Ein sozialistischer Aufruf im Bayerischen Kurier

München * Die Leser der stark konservativen Zeitung Bayerischer Kurier, die zugleich das Organ der Bayerischen Volkspartei - BVP darstellt, müssen lesen:

„Brüder! 
Die Soldaten und Arbeiter Münchens haben heute nacht die Zeitungen besetzt. Sie haben der schändlichen Hetzpresse, die das Volk durch 51 Monate belogen und betrogen hat und eine ungeheuere Blutschuld an diesem Völkermord trägt, ihr Gift genommen. 

Die Übernahme der Zeitungen geschah in größter Ruhe und Ordnung, und sie erscheinen von nun ab unter unserer Leitung. […] Es lebe die internationale sozialistische Weltrepublik! 

Die revolutionären Internationalisten Bayerns“

11.12.1918 Erste Versammlung des Spartakusbundes München

München-Ludwigsvorstadt * Erstmals tritt der Spartakusbund mit einer Massendemonstration in München in Erscheinung.

Im Wagnersaal referiert Max Levien, der Vorsitzende der bayerischen Sektion des Spartakusbundes, über das Thema „Die blutigen Vorgänge in Berlin und die Schuld der jetzigen Reichsregierung“.

In seinem Referat stellt er eine Reihe radikaler Forderungen auf, darunter

  • die Einrichtung von Revolutionstribunalen zur Bestrafung der Konterrevolutionäre und
  • die Gründung einer Roten Armee.  

Seinen Ausführungen stellen sich Kurt Eisner, Dr. Edgar Jaffé, Gustav Landauer, Erich Mühsam und Fritz Sauber entgegen. 

  • Ministerpräsident Eisner wendet sich gegen die Demonstrationslust,
  • Gustav Landauer äußert sich gegen das „ewige Blutspucken“.
    Mit Rache macht man keine neue Welt.
  • Erich Mühsam will die Revolution gegen ihre Feinde schützen, aber nicht mit blutigen Mitteln. 
10.01.1919 Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

München-Ludwigsvorstadt - Theresienwiese - München-Kreuzviertel * Rund 200 „Linksradikale“ treffen in der Bayerstraße auf eine „Militärstreife“, die diese zum Auseinandergehen auffordert.  
Erst nach einem Schusswechsel, bei dem niemand verletzt wird, zerstreut sich die Gruppe.  

Gegen 13 Uhr versammeln sich über tausend Demonstranten auf der „Theresienwiese“, die durch die Redner von den Verhaftungen nahezu aller Anführer der „Kommunisten“ und „Spartakisten“, darunter: Erich Mühsam, Josef Sontheimer, Eugen Leviné, Max Levien, Hildegard Elisabeth Cramer und weitere.  

Gegen 15 Uhr beginnen die entsetzten Versammelten einen Demonstrationszug zum „Montgelas-Palais“, in dem „Ministerpräsident“ Kurt Eisner residiert, und fordert die „Freilassung der Verhafteten“.  
Eisner erklärt sich zum Empfang einer Abordnung am nächsten Tag bereit, wenn sie ruhig und ohne Massendemonstration käme.  

Die Demonstranten werden immer erregter. 

Oskar Maria Graf berichtet: „Hin und her drängte sich alles. Hinter dem verschlossenen Tor, hieß es, stünden schussbereite Maschinengewehrschützen. Man ratschlagte einige Minuten.  
Auf einmal kletterte ein Matrose auf dem Kandelaber zum Balkon empor, schwang sich drüber und verschwand unter lautem Jubel in der Tür.  
Kurz darauf erschien er mit Eisner, der fürchterregt auf uns herunter schrie: ‚So holt sie euch, in Gottes Namen! Sie sind enthaftet!‘“
 

Daraufhin ziehen sich die Demonstranten zurück. 

10.01.1919 Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

München-Ludwigsvorstadt * Die aus der Haft in Stadelheim entlassenen Erich Mühsam und Eugen Leviné sprechen im Festsaal des „Mathäserbräu“.   

Es kommt zu einer Schießerei, bei der ein Chauffeur getötet und ein 14-jähriger Lehrling verwundet wird.  

Gegen 22:30 Uhr kommt es auf dem Bahnhofsplatz zu einer Schießerei zwischen den Demonstranten und der „Bahnhofswache“.  

Als die Demonstranten in den Südbau des Bahnhofs einzudringen versuchen, eröffnet die „Bahnhofswache“ ein Maschinengewehrfeuer, in dem drei Frauen und zwei Männer getötet sowie 15 Personen schwer verwundet werden. 

25.02.1919 Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

München * Bereits am ersten Tag fordert Max Levien als Delegierter des „Revolutionären Arbeiterrats“

  • die „sofortige Ausrufung der Räterepublik“,  
  • die „Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur UdSSR“,  
  • die „Versendung wahrheitsgetreuer Flugblätter in fremden Sprachen“,  
  • die „Entfernung der Republikanischen Schutztruppe“,  
  • die „Bildung einer Roten Armee“ sowie  
  • die „Annullierung der Staatsschulden und Kriegsanleihen“.  

Unterstützt wird Levien von dem „Matrosen“ Rudolf Egelhofer, der von der „permanenten Proletarierversammlung“ im „Wagnersaal“ abgesandt wurde, an der mehr als 5.000 Menschen teilnehmen.  

Auch der „Anarchist“ Erich Mühsam schließt sich dieser Forderung an.  
Er ist der Überzeugung, dass der Ausgang des „Kongresses der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte“ von entscheidender Bedeutung für den künftigen Verlauf der „Weltrevolution“ ist.  

In den weiteren Beratungen kristallisieren sich die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien heraus.  

Die „SPD-Delegierten“ sprechen sich gegen eine „Räterepublik“ aus, setzen sich aber - anders als die Genossen um Erhard Auer - für die Verankerung der „Räte“ in der Verfassung ein.  

Die „KPD“ fordert dagegen die „Regierung der Volksbeauftragten“ und eine „Räterepublik“

28.02.1919 Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

München-Kreuzviertel * Noch vor der Abstimmung werden die Delegierten Max Levien, Erich Mühsam, Gustav Landauer, Franz Michael Cronauer und Wilhelm Reichart von der SPD-nahen und von „Innenminister“ Erhard Auer errichteten „Republikanischen Schutztruppe“ aus dem Sitzungssaal heraus verhaftet.

Ernst Niekisch versucht verzweifelt Herr der Lage zu bleiben und erreicht, dass die Verhafteten wenige Minuten später wieder freigelassen werden.
Die Verantwortung für die unübersichtliche Situation übernimmt schließlich der „Stadtkommandant“ Oskar Dürr und der „Polizeipräsident“ Josef Staimer.

Nun kann abgestimmt werden.

Erich Mühsams Antrag auf „Ausrufung einer Räterepublik“ wird mit 234 zu 70 Stimmen abgelehnt.
Dafür einigen sich die „Rätevertreter“ auf den vorgelegten Kompromissantrag. 

07.04.1919 In der „Räteregierung“ sitzen keine Mehrheitssozialdemokraten

München * In der „Räteregierung“, also dem „Rat der Volksbeauftragten“, sitzen keine Mehrheitssozialdemokraten, wohl aber im „Revolutionären Zentralrat“.

Führende Funktionen haben die Schriftsteller Ernst Toller, Gustav Landauer und Erich Mühsam.
Ihre geringe politische Erfahrung betrachten sie nicht als Mangel, da sie den herrschenden Konventionen der Politik ja sowieso ablehnend gegenüberstehen.
Deshalb wird die „Erste Räterepublik“ häufig auch abschätzend als „Literatenrepublik“ bezeichnet.

  • Oberster Repräsentant der „Baierischen Räterepublik“ ist Ernst Toller, der zum linken Flügel der USPD zählt und deren Vorsitzender er ist.
  • Das Amt des „Volksbeauftragten für Finanzen“ übernimmt Silvio Gesell,
  • „Volksbeauftragter für Volkswohlfahrt“ wird August Hagemeister und
  • „Volksbeauftragter für Volksaufklärung“ wird der „Anarchist“ Gustav Landauer.

Der Bayerische Landtag wird als „unfruchtbares Gebilde des überwundenen bürgerlich-kapitalistischen Zeitalters“ für aufgelöst erklärt und  die sofortige Gründung einer „Roten Armee“ angekündigt. 

13.04.1919 Der „Palmsonntags-Putsch“ der Regierung Hoffmann

München * Angehörige der „Republikanischen Schutztruppe“ unter der Führung von Alfred von Seyffertitz dringen - entgegen der ursprünglichen Abmachung - gewaltsam in das „Wittelsbacher Palais“ ein und nehmen 13 Personen fest. 

Darunter befinden sich acht Mitglieder des „Zentralrats“, wie die „Volksbeauftragten“ Dr. Franz Lipp und Fritz Soldmann, sowie der „Wohnungskommissar“ Dr. Arnold Wadler und der Münchner „Arbeiterrat“ Erich Mühsam.

Die Gefangenen werden sofort mit der Bahn nach Eichstätt gebracht und dort in der „Willibaldsburg“ inhaftiert. 

15.04.1919 Von der Eichstätter „Willibaldsburg“ ins „Zuchthaus Ebrach“

München-Maxvorstadt - Eichstätt - Ebrach * Die von der „Republikanischen Schutztruppe“ im „Wittelsbacher Palais“ festgenommenen Personen, darunter der Münchner „Arbeiterrat“ Erich Mühsam, werden von der Eichstätter „Willibaldsburg“ ins „Zuchthaus Ebrach“ gebracht und dort in „Isolierhaft“ verwahrt. 

17.04.1919 Offizieller „Haftbefehl“ erlassen

München * Gründonnerstag: Gegen die am 13. April im „Wittelsbacher Palais“ festgenommenen Personen, darunter Erich Mühsam, wird erst jetzt ein offizieller „Haftbefehl“ erlassen. 

Eine schriftliche „Haftanordnung“ des Staatsanwalts lag bis zu diesem Zeitpunkt nicht vor. 

18.04.1919 Verschleppt ins „Zuchthaus Ebrach“

Erbrach * Karfreitag: Am Nachmittag erfährt das Mitglied des „Vollzugsrats“ Wilhelm Karl Duske, dass im „Zuchthaus Ebrach“ die gewaltsam entführten 13 „Linksradikalen“, darunter die acht Mitglieder des „Zentralrats“, wie die „Volksbeauftragten“ Dr. Franz Lipp und Fritz Soldmann, sowie der „Wohnungskommissar“ Dr. Arnold Wadler und der Münchner „Arbeiterrat“ Erich Mühsam, einsitzen. 

Rudolf Egelhofer erklärt: „Wir können nichts weiter tun, als Hoffmann-Genossen festnehmen“.

28.02.1933 Erich Mühsam wird in „Schutzhaft“ genommen

München * Erich Mühsam wird in „Schutzhaft“ genommen. 

06.04.1933 Erich Mühsam wird in das „KZ Sonnenburg“ gebracht

Krustin * Erich Mühsam wird in das „KZ Sonnenburg“ bei Krustin an der Oder gebracht. 

02.02.1934 Erich Mühsam wird in das „KZ Oranienburg“ gebracht

Oranienburg * Erich Mühsam wird in das „KZ Oranienburg“ gebracht. 

03.07.1934 Das KZ-Wachpersonal fordert Erich Mühsam zum Selbstmord auf

Oranienburg * Das zur „Leibstandarte Adolf Hitler“ gehörende Wachpersonal im „KZ Oranienburg“ fordert Erich Mühsam zum Selbstmord auf.  

Doch Mühsam weigert sich. 

10.07.1934 Mithäftlinge finden Erich Mühsam erhängt an einem Pfahl in der Latrine

Oranienburg * Mithäftlinge finden Erich Mühsam im „KZ Oranienburg“ erhängt an einem Pfahl in der Latrine. 




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