Personenverzeichnis

Max Levien

Max Levien (* 21. Mai 1885 in Moskau; † 16. Juni oder 17. Juni 1937 in der Sowjetunion) war ein deutsch-russischer Kommunist.  Zum Jahreswechsel 1918/19 war er einer der Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Als erster Parteivorsitzender der KPD in Bayern war er im April 1919 – in der Folgeentwicklung der Novemberrevolution von 1918 – einer der Protagonisten der Münchner Räterepublik.

In der Novemberrevolution war Levien in den Soldatenräten aktiv und arbeitete dabei eng mit dem anarchistischen Schriftsteller und Aktivisten Erich Mühsam (1878–1934) zusammen. Levien wurde Vorsitzender des Münchner Soldatenrates und der Münchner Spartakusgruppe. Als Delegierter Münchens nahm er am Gründungsparteitag der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) teil und übernahm den Parteivorsitz der KPD in Bayern. Zusammen mit seinem Parteigenossen Eugen Leviné war Levien nach der Niederschlagung des sogenannten Palmsonntagsputschs ab 13./14. April 1919 einer der Anführer der zweiten Phase der Räterepublik. Nach der Niederschlagung der Räterepublik wurde Levien verhaftet, konnte jedoch im Mai 1919 nach Wien fliehen. Dort wurde er abermals festgenommen. 

Die österreichische Regierung ließ Levien Ende 1920 frei; zuvor hatten nach einem Auslieferungsgesuch der bayrischen Justiz lange Verhandlungen stattgefunden.

Ereignisse

21.05.1885 Max Levien wird in Moskau geboren

Moskau * Max Levien wird in Moskau geboren. 

10.11.1918 Kurt Eisner warnt vor Max Levien

München-Kreuzviertel * In der Ministerratssitzung warnt Kurt Eisner vor Max Levien. Er, so Eisner, „müsse ausgeschaltet werden“

11.12.1918 Erste Versammlung des Spartakusbundes München

München-Ludwigsvorstadt * Erstmals tritt der Spartakusbund mit einer Massendemonstration in München in Erscheinung.

Im Wagnersaal referiert Max Levien, der Vorsitzende der bayerischen Sektion des Spartakusbundes, über das Thema „Die blutigen Vorgänge in Berlin und die Schuld der jetzigen Reichsregierung“.

In seinem Referat stellt er eine Reihe radikaler Forderungen auf, darunter

  • die Einrichtung von Revolutionstribunalen zur Bestrafung der Konterrevolutionäre und
  • die Gründung einer Roten Armee.  

Seinen Ausführungen stellen sich Kurt Eisner, Dr. Edgar Jaffé, Gustav Landauer, Erich Mühsam und Fritz Sauber entgegen. 

  • Ministerpräsident Eisner wendet sich gegen die Demonstrationslust,
  • Gustav Landauer äußert sich gegen das „ewige Blutspucken“.
    Mit Rache macht man keine neue Welt.
  • Erich Mühsam will die Revolution gegen ihre Feinde schützen, aber nicht mit blutigen Mitteln. 
11.12.1918 Max Levien gründet eine regionale Spartakusgruppe

München * In München wird durch Max Levien eine regionale Spartakusgruppe gegründet. 

19.12.1918 Der Spartakusbund München versammelt sich im Wagnersaal

München-Ludwigsvorstadt * Der Spartakusbund München hält im Wagnersaal eine Versammlung ab. Max Levien tritt für den Bolschewismus nach russischem Vorbild ein.  

Kurt Eisner warnt vor dem „Spiel mit dem Feuer“ und verteidigt die Einberufung der Nationalversammlung. Seine Rede wird ständig durch Zwischenrufe gestört. 

10.01.1919 Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

München-Ludwigsvorstadt - Theresienwiese - München-Kreuzviertel * Rund 200 „Linksradikale“ treffen in der Bayerstraße auf eine „Militärstreife“, die diese zum Auseinandergehen auffordert.  
Erst nach einem Schusswechsel, bei dem niemand verletzt wird, zerstreut sich die Gruppe.  

Gegen 13 Uhr versammeln sich über tausend Demonstranten auf der „Theresienwiese“, die durch die Redner von den Verhaftungen nahezu aller Anführer der „Kommunisten“ und „Spartakisten“, darunter: Erich Mühsam, Josef Sontheimer, Eugen Leviné, Max Levien, Hildegard Elisabeth Cramer und weitere.  

Gegen 15 Uhr beginnen die entsetzten Versammelten einen Demonstrationszug zum „Montgelas-Palais“, in dem „Ministerpräsident“ Kurt Eisner residiert, und fordert die „Freilassung der Verhafteten“.  
Eisner erklärt sich zum Empfang einer Abordnung am nächsten Tag bereit, wenn sie ruhig und ohne Massendemonstration käme.  

Die Demonstranten werden immer erregter. 

Oskar Maria Graf berichtet: „Hin und her drängte sich alles. Hinter dem verschlossenen Tor, hieß es, stünden schussbereite Maschinengewehrschützen. Man ratschlagte einige Minuten.  
Auf einmal kletterte ein Matrose auf dem Kandelaber zum Balkon empor, schwang sich drüber und verschwand unter lautem Jubel in der Tür.  
Kurz darauf erschien er mit Eisner, der fürchterregt auf uns herunter schrie: ‚So holt sie euch, in Gottes Namen! Sie sind enthaftet!‘“
 

Daraufhin ziehen sich die Demonstranten zurück. 

07.02.1919 Der „Kommunistenführer“ Max Levien wird verhaftet

München * Der „Kommunistenführer“ Max Levien wird wegen „umstürzlerischer Umtriebe“ verhaftet.  

Sein Geisteszustand wird untersucht. 

08.02.1919 Der „Revolutionäre Arbeiterrat“ verlangt die Freilassung von Max Levien

München * Eine Abordnung des „Revolutionären Arbeiterrats“ verlangt bei „Justizminister“ Dr. Edgar Jaffé die Freilassung des „Kommunistenführers“ Max Levien. 

11.02.1919 Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

München * Der Kommunistenführer Max Levien wird zwar aus der Haft entlassen, doch das Verfahren gegen ihn wird weiterverfolgt. 

21.02.1919 Die „Kommunisten“ verlangen die sofortige Ausrufung der „Räterepublik“

München * Es ist ein ähnliches Machtvakuum entstanden wie am 7. November 1918. 

Allein die „Räte“ verfügen noch über ein gewisses Maß an Handlungsfähigkeit.
Niemand ist mehr an der Übernahme der Regierung durch die „Sozialdemokraten“ interessiert.

Die „Kommunisten“ um Max Levien verlangen die sofortige Ausrufung der „Räterepublik“.
Verhandlungen mit den „Mehrheitssozialisten“ lehnen sie als „Verrat“ ab. 

Die „Kommunisten“ sind aber prinzipiell zur Zusammenarbeit mit der „USPD“ bereit.

Auch gegen Kurt Eisner haben sie plötzlich nichts mehr einzuwenden und loben - jetzt, wo es freilich zu spät ist - in einem „Aufruf an das bayerische Proletariat“ sein ehrliches und edles Streben, das „Ideal des Sozialismus“ zu verwirklichen. 

Ausgerechnet die radikale Linke, die zu seinen Lebzeiten scharf gegen Eisner Stimmung gemacht hat, nimmt jetzt für sich in Anspruch, sein Vermächtnis verwirklichen zu wollen. 

21.02.1919 Ein „Zentralrat der Bayerischen Republik“ konstituiert sich

München * Aus Vertretern der „Mehrheitssozialisten“, „Unabhängigen Sozialdemokraten“, „Kommunisten“ sowie den „Vollzugsorganen der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte“ und dem „Revolutionären Arbeiterrat“ bildet sich ein „Zentralrat der Bayerischen Republik“.   

Dieser sogenannte „Elfmännerausschuss“ fungiert als „Regierungsgremium“, das die Geschäfte so lange kommissarisch führen soll, bis eine endgültige Regelung gefunden wird. 

Zum „Vorsitzenden des Zentralrats“ wird Ernst Niekisch, ein junger „Volksschullehrer“, „Vorsitzender der Augsburger Arbeiter- und Soldatenräte“ und Mitglied des „Landesarbeitsrates“ gewählt.

Ernst Niekisch ist zwar „Mehrheitssozialdemokrat“, gilt aber aufgrund seiner Befürwortung der „Räte“ als Mann des Ausgleichs zwischen den ideologischen Gegensätzen und wird auch von den rechten „Sozialdemokraten“ akzeptiert.
Er gilt als die Integrationsfigur, die der „Republik“ über die schwere Zeit hinweghelfen kann.

Neben Ernst Niekisch, Carl Kröplin und Hermann Eisenhut vom „Vollzugsrat der Arbeiterräte“ gehören dem „Zentralrat“ außerdem an:  
Karl Gandorfer, Wolfgang Hofmann und Johann Wutzlhofer vom „Vollzugsrat der Bauernräte“,
Fritz Sauber, Engelbert Kohlschmidt und Johann Panzer vom „Vollzugsrat der Soldatenräte“
sowie Max Levien und August Hagemeister vom „Revolutionären Arbeiterrat“.

Dem „Zentralrat“ wird ein erweiterter „Aktionsausschuss“ zur Seite gestellt, um die Fülle der anstehenden Arbeiten zu bewältigen.   

Dieser wiederum konstituiert verschiedene „Kommissionen“, die das tägliche Leben regeln sollen.
So entstehen „Kommissionen“

  • zur „Bewaffnung des Proletariats“,
  • zur „Ernährung“,
  • zur „Lebensmittelversorgung“,
  • für das „Wohnungswesen“,
  • für das „Gerichtswesen“,
  • für „Aufklärungs- und Nachrichtendienste“,
  • für „Heereswesen“ und
  • zur „Produktionsregelung“
25.02.1919 Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

München * Bereits am ersten Tag fordert Max Levien als Delegierter des „Revolutionären Arbeiterrats“

  • die „sofortige Ausrufung der Räterepublik“,  
  • die „Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur UdSSR“,  
  • die „Versendung wahrheitsgetreuer Flugblätter in fremden Sprachen“,  
  • die „Entfernung der Republikanischen Schutztruppe“,  
  • die „Bildung einer Roten Armee“ sowie  
  • die „Annullierung der Staatsschulden und Kriegsanleihen“.  

Unterstützt wird Levien von dem „Matrosen“ Rudolf Egelhofer, der von der „permanenten Proletarierversammlung“ im „Wagnersaal“ abgesandt wurde, an der mehr als 5.000 Menschen teilnehmen.  

Auch der „Anarchist“ Erich Mühsam schließt sich dieser Forderung an.  
Er ist der Überzeugung, dass der Ausgang des „Kongresses der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte“ von entscheidender Bedeutung für den künftigen Verlauf der „Weltrevolution“ ist.  

In den weiteren Beratungen kristallisieren sich die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien heraus.  

Die „SPD-Delegierten“ sprechen sich gegen eine „Räterepublik“ aus, setzen sich aber - anders als die Genossen um Erhard Auer - für die Verankerung der „Räte“ in der Verfassung ein.  

Die „KPD“ fordert dagegen die „Regierung der Volksbeauftragten“ und eine „Räterepublik“

28.02.1919 Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

München-Kreuzviertel * Noch vor der Abstimmung werden die Delegierten Max Levien, Erich Mühsam, Gustav Landauer, Franz Michael Cronauer und Wilhelm Reichart von der SPD-nahen und von „Innenminister“ Erhard Auer errichteten „Republikanischen Schutztruppe“ aus dem Sitzungssaal heraus verhaftet.

Ernst Niekisch versucht verzweifelt Herr der Lage zu bleiben und erreicht, dass die Verhafteten wenige Minuten später wieder freigelassen werden.
Die Verantwortung für die unübersichtliche Situation übernimmt schließlich der „Stadtkommandant“ Oskar Dürr und der „Polizeipräsident“ Josef Staimer.

Nun kann abgestimmt werden.

Erich Mühsams Antrag auf „Ausrufung einer Räterepublik“ wird mit 234 zu 70 Stimmen abgelehnt.
Dafür einigen sich die „Rätevertreter“ auf den vorgelegten Kompromissantrag. 

04.04.1919 Die Kommunisten lehnen die „Räterepublik“ ab

München * In einer Vertreterversammlung der „Arbeiter-, Angestellten- und Beamten-Ausschüsse“ fordert Gustav Klingelhöfer die „Proklamation der Räterepublik“.

Eugen Leviné und Max Levien sprechen sich als Führer der kommunistischen Partei gegen die „Räterepublik“ aus, obwohl sie diese bisher lautstark propagiert haben. 

13.04.1919 Die „Zweite Räterepublik“ oder „Kommunistische Räterepublik“ ausgerufen

München-Graggenau * Noch während am Hauptbahnhof gekämpft wird, kommen im „Hofbräuhaus“ die „Betriebs- und Soldatenräte“ zusammen. 

  • Sie rufen die „Zweite Räterepublik“ oder „Kommunistische Räterepublik“ aus,
  • erklären den „Provisorischen revolutionären Zentralrat“ für abgesetzt und
  • übertragen die gesamte gesetzgebende und vollziehende Gewalt einem 15-köpfigen „Aktionsausschuss“
    Dieser besteht aus Mitgliedern der KPD, der USPD und der SPD.

Der „Aktionsausschuss“ wählt einen vierköpfigen „Vollzugsrat“:

  • Eugen Leviné, Max Levien, xxx Dietrich und xxx Werner.
  • „Stadtkommandant“ wird der 23-jährige Rudolf Egelhofer.
  • Johann Dosch, ein steckbrieflich gesuchter Krimineller, wird neuer „Polizeipräsident“
26.04.1919 Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

München * Auf einer „Versammlung der Betriebsräte“ brechen bei Fragen des weiteren Vorgehens der Verteidigung die seit längerer Zeit bestehenden politischen Differenzen zwischen

den „Kommunisten“,

  • dem „Vorsitzenden des Vollzugsrats“ Eugen Leviné, dem „Mitglied des Vollzugsrats“ Max Levien und dem „Politischen Kommissar“ Towia Axelrod einerseits und

den „Unabhängigen Sozialdemokraten“,

  • Emil K. Maenner, Ernst Toller und Gustav Klingelhöfer, offen zutage.

Es kommt zu heftigen Auseinandersetzungen, in deren Folge die drei Letztgenannten von ihren Ämtern zurücktreten.

  • Der „Volksbeauftragte für Finanzen“, Emil K. Maenner, erklärt, dass er nicht mehr für Handlungen bereitsteht, die „politischem Diebstahl“ gleichkommen
    und keine Lust mehr hat, in einem „Marionettentheater“ zu sitzen.
  • Der „Kommandeur des Truppenabschnitts I (Dachau)“, Ernst Toller, betrachtet die jetzige „Räteregierung“ als ein „Unheil für das werktätige Volk“, weil die führenden Männer nur zerstören, ohne das geringste aufzubauen.
    Deshalb kann er eine weitere Zusammenarbeit mit dem „Vollzugsausschuss“ und dem „Generalstab“ nicht mehr verantworten.
  • Aus den gleichen Gründen will auch der „Abschnittskommandant der Roten Armee in Dachau“, Gustav Klingelhöfer, seine Ämter niederlegen.

Der „Bankrat“ stellt sich geschlossen hinter Emil K. Maenner und bezeichnet die Mitglieder des „Vollzugsausschusses“ als „Hampelmänner“.

Mit ähnlich harten Worten wird die „katastrophale Versorgungslage“ von den Anwesenden kritisiert, an der die „Regierung Hoffmann“ nur zum Teil schuld ist.

Nach einem weiteren Beschluss der „Betriebsräte“ sollen die Münchner Tageszeitungen - unter Auflage einer „Vorzensur“ - wieder erscheinen können.

Während der Sitzung trifft die Nachricht ein, dass im „Passamt“ 50 Pässe gestohlen worden sind.
Zur Untersuchung des Vorgangs wird daraufhin eine „Zehnerkommission“ gebildet.

27.04.1919 Die „Zehnerkommission“ berichtet zur „Passangelegenheit“

München * Die am Vortag gebildete „Zehnerkommission“ berichtet den „Betriebs- und Soldatenräten“ über das Ergebnis ihrer Untersuchungen zur  sogenannten „Passangelegenheit“  berichtet. 

Die Pässe wurden im Auftrag von Max Levien geholt, „um sie der Bourgeoisie zu entziehen und ihr die Flucht in das Ausland unmöglich zu machen“.
Über den Verbleib der Pässe können allerdings keine Aussagen gemacht werden. 

27.04.1919 Die „Betriebs- und „Kasernenräte“ stürzen die kommunistische Räterepublik

München * Ernst Toller bekräftigt erneut seine Meinung, dass die jetzige „Räteregierung“ eine „Gefahr für das Proletariat und die Räterepublik“ darstellt.

Die „Betriebs- und Soldatenräte“ zwingen den „Aktionsausschuss“ zum Rücktritt und entziehen damit auch dem „Vollzugsrat“ das Vertrauen. 

Damit beenden sie die kommunistische Diktatur von Eugen Leviné und Max Levien. 

28.04.1919 Max Levien soll mit der „Kasse der Kriegsgeschädigten“ durchgebrannt sein

München * Gerüchte tauchen auf, dass Max Levien mit der „Kasse der Kriegsgeschädigten“ durchgebrannt wäre. 

28.04.1919 Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

München-Au * Gleichzeitig findet im „Münchner-Kindl-Keller“ eine Versammlung der Kommunisten statt. 

Darin versuchen Eugen Leviné und Max Levien das Scheitern ihrer Politik zu rechtfertigen. 

Dabei erklärt Levien: Es kommt nicht darauf an, „ein paar Tausend Bürgerlichen die Gurgel abzuschneiden“.

29.04.1919 Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

München * In Plakatanschlägen wird das in der Stadt umlaufende Gerücht dementiert, wonach Max Levien mit der Kasse der Kriegsgeschädigten durchgebrannt wäre. 

30.04.1919 Die KPD wirbt zum Eintritt in die „Rote Armee“

München * Plakate der „Roten Armee“ fordern die Arbeiter und Soldaten auf, die „preußische Herrschaft“ abzuschütteln und sich bewaffnet dem Feind entgegenzustellen.

Die KPD wirbt in einem Flugblatt zum Eintritt in die „Rote Armee“, während sich Eugen Leviné, Max Levien und Towia Axelrod in Sicherheit bringen. 

07.10.1919 Max Levien wird in Wien verhaftet

Wien * Max Levien wird in Wien verhaftet, aber nicht an Bayern ausgeliefert. 

07.12.1930 In der sowjetischen Botschaft in Rom wird ein Max Levien ermordet

Rom * In der sowjetischen Botschaft in Rom wird ein Max Levien ermordet. Ob es sich dabei um den Münchner Kommunistenführer handelt, ist nicht geklärt. 




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