Ausstellungen zur Revolution

Vor 100 Jahren: Die Revolution in Pasing 1918-1919


Vor 100 Jahren: Die Revolution in Pasing 1918-1919

08.11.2018 - 04.05.2019


Ort: Pasinger Rathaus Foyer Erdgeschoss.
Kulturforum München-West

Ausstellung mit Begleitprogramm

In der Ausstellung wird die Pasinger Perspektive auf die Ereignisse der Revolution vor 100 Jahren und das Ende der Räterepublik ohne Blutvergießen herausgearbeitet sowie die lokalen Protagonisten vorgestellt.

Kulturforum München West in Kooperation mit Institut für zukunftsweisende Geschichte e.V., mit Unterstützung des Bezirksausschusses 21 Pasing-Obermenzing, Aktive Zentren Pasing und Kulturreferat der Landeshauptstadt München


Friedensbeginn?


Friedensbeginn?
Bayern 1918-1923

08.11.2018 - 31.12.2023


Ort: Ingolstadt, Museum des Ersten Weltkriegs, Reduit Tilly Ingolstadt
Bayerisches Armeemuseum

Mit der Ausrufung der Republik durch Kurt Eisner am 7. November 1918 erreichte der politische Umsturz in Deutschland nach dem Aufstand der Matrosen in Kiel einen ersten dramatischen Höhepunkt. Von Beginn an und auch in der Folgezeit nahmen die Revolution und ebenso der Kampf gegen die Revolution in Bayern besonders scharfe Formen an. Dabei überschlugen sich die Ereignisse.

Der Waffenstillstand vom 11. November 1918 beendete den heißen Krieg. In Deutschland begann eine Zeit der Wirren, in der es gleichzeitig um die zukünftige politische Ordnung und um die Sicherstellung der elementaren Lebensbedürfnisse eines großen Industrielandes ging. Dabei kam es wiederholt zur Anwendung exzessiver, bürgerkriegsartiger Gewalt.

Flyer


Revolution in der Provinz


Revolution in der Provinz

09.11.2018 - 28.04.2019


Museum Starnberger See

Starnberg um 1918: Adel und Großbürgertum, Handwerker und Dienstleister, Bauern und Fischer. Wie hat sich die Novemberrevolution in dem kleinen Provinzstädtchen vor den Toren Münchens mit seiner eher konservativen Einwohnerschaft ausgewirkt? Wer waren die Akteure, welchen Einflüssen waren sie ausgesetzt und welche Rolle spielte die nahe Großstadt dabei? Diesen und anderen Fragen geht die Ausstellung nach.


Dichtung ist Revolution


Dichtung ist Revolution
Kurt Eisner - Gustav Landauer Erich Mühsam - Ernst Toller

09.11.2018 - 30.06.2019


Ort: Monacensia im Hildebrandhaus
Monacensia

Anlässlich des 100. Jubiläums der Novemberrevolution in Bayern widmet sich die Monacensia im Hildebrandhaus der Rolle der Schriftsteller in Revolution und Rätezeit und stellt die Frage nach dem Verhältnis von Literatur und Politik.

Die Ausstellung „Dichtung ist Revolution“ präsentiert anhand zahlreicher biografischer Dokumente, Manuskripte, Tagebücher, Briefe, Objekte und Fotografien das Leben und Wirken der vier Schriftsteller. Die historischen Umbrüche werden insbesondere durch die umfangreiche Flugblattsammlung aus den Beständen der Monacensia erfahrbar. Es werden Exponate aus zahlreichen Archiven gezeigt. Die Nachlässe der vier Protagonisten sind weit in die Welt verstreut, was nicht zuletzt die dramatischen Schicksalswendungen in ihren Lebensläufen deutlich macht.


„Bei uns hat‘s begonnen“


„Bei uns hat‘s begonnen“
1918 | 2018 - Spuren der Revolution im 2. Stadtbezirk

17.03.2019 - 30.04.2019


Ort: St. Maximilian
Geschichtswerkstatt Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

1918 - Revolution in München! Am 7.11. kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs wird der König gestürzt, Soldaten- und Arbeiterräte gebildet, der Freistaat Bayern proklamiert, Kurt Eisner wird Ministerpräsident. Die Ausstellung zeigt die Chronologie des 7.11.1918, die Ereignisse davor, die zur Revolution und der Ausrufung des Freistaats Bayern geführt haben und die Ereignisse danach mit den blutigen Kämpfen zur Niederschlagung der Räterepubliken mit Fokus auf Orte, Personen und Ereignisse im 2. Stadtbezirk. 

Fundstücke

Je mehr wir geforscht haben, desto klarer stellte sich heraus: "Bei uns hat's begonnen"!

Hier einige Fundstücke: „Das Archiv des Kreszentiastifts berichtet vom Mai 1919, dass die „Roten“, die vom Turm der St.-Anton-Kirche runtergeschossen haben, später von den „Weißen“ im Pfortennebenzimmer des Stifts zum Tode verurteilt und an der Ecke Geyerstraße erschossen worden sind ...bis auf einen Matrosen, der unter die Brücke am Glockenbach entflohen ist.“

„Aus Vernehmungsprotokollen ist zu erfahren, dass Carl Kröpelin aus der Westermühlstraße die Arbeiter der Zahnradfabrik Hurth in der Holzstraße am 7. 11. 1918 auf die Theresienwiese geführt hat. Dort fand ab 15 Uhr die Friedensdemonstration statt, die dann zur Revolution wurde und kurz vor Mitternacht in der Ausrufung des „Freistaats Bayern“ durch Kurt Eisner gipfelte.“

„Hedwig Kämpfer hat lt. Adressbuch von 1917 mit ihrem Mann Richard in der Dreimühlenstraße gewohnt. Sie war Kontoristin im Deutschen Handelsgehilfen-Verband, Mitbegründerin der USPD und des „Bundes Sozialistischer Frauen“, Mitglied des Revolutionären Arbeiterrats, Richterin im Revolutionstribunal, von Mai 1919 bis 1924 Stadträtin.“





© 2017 Gerhard Willhalm, inc. All rights reserved.