Ausstellungen zur Revolution

Ludwig III


Ludwig III
Bayerns letzter König

18.05.2018 - 16.09.2018


Museum Starnberger See

Jeder kennt Ludwig II., Bayerns Märchenkönig. Von seinem nur einige Monate älteren Vetter Ludwig III. (1845-1921) hört man dagegen wenig. Erst kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs durch eine umstrittene Verfassungsänderung König geworden, war ihm nur eine kurze, kriegs- und krisenüberschattete Regierungszeit vergönnt. Mit der Revolution im November 1918 endete seine Herrschaft - und mit ihr die Existenz des Königreichs Bayern.

Anlässlich der 100. Jährung der Revolution spürt die Ausstellung dem Wesen und Schicksal Ludwigs III. nach. Es geht um ihn als potentieller Thronfolger und als Soldat, als Prinz und Politiker, als Ehemann und Vater, als „Millibauer“ und Volkswirt, als König und Kriegsherr und schließlich als Flüchtender. Ein Ausstellungsschwerpunkt liegt auf seinen Beziehungen zu Starnberg, wo er nicht nur ein Schloss und landwirtschaftliche Güter besaß, sondern auch das gesellschaftliche und kulturelle Leben förderte.

Führungen

jeden ersten Samstag im Monat, 15.00 Uhr
Kuratorenführung 7 € zzgl. Eintritt Voranmeldung erforderlich

jeden dritten Samstag im Monat, 15.00 Uhr
Kurzführung 3 € zzgl. Eintritt

nach Absprache
Gruppenführungen
Max. Teilnehmerzahl pro Gruppe: 25
75 € zzgl. Eintritt

 


Die lange vergessene Revolutionärin Sarah Sonja Lerch


Die lange vergessene Revolutionärin Sarah Sonja Lerch
Vorschein der friedlichen Revolution in Bayern

24.07.2018 - 26.10.2018


Ort: Räume des ver.di Kulturforums Bayern (DGB-Haus)
DGB-Bildungswerk Bayern e.V. Region München

Die Ausstellung zeigt Dokumente aus verschiedenen Archiven und aktuelle Fotos von Schauplätzen in München zeigen. Sie schildert die Biographie SSLs vor dem Hintergrund der vorrevolutionären Geschichte Bayerns. Die Revolutionärin und das USPD-Mitglied Sarah-Sonja Lerch ist erst vor einigen Monaten von der Autorin Cornelia Naumann entdeckt worden. Sie führte in München vor allem die Frauen in den Januarstreiks 1918 an und kämpfte stets an der Seite Kurt Eisners. Sie nahm sich offenbar in dem Münchner Gefängnis Stadelheim das Leben. 

Eine Veranstaltung des ver.di-Kulturforums Bayern in Kooperation mit dem KEV. 


Revolutionszeitung aus München